Dozentin: Inge Nadenau
Kursdauer: 1 Tag
Grundlagen:
Die Kommunikation und Lebensgestaltung mit altersverwirrten dementen Menschen ist eine Herausforderung in der Pflege und Betreuung. Tagesgestaltung und Milieugestaltung tragen maßgeblich zum Wohlbefinden der Bewohner in einer stationären Pflegeeinrichtung bei. Dies ist das originäre Aufgabengebiet der Alltagsbegleiter. Wie gestaltet sich der Alltag eines dementen Menschen? Welche Umgebung ist für ihn förderlich? Wie kann ich mit einem dementen Menschen reden?
„Man kann nicht nicht kommunizieren“, sagt Paul Watzlawik. Und damit fängt das Dilemma vielfach an. Unsichtbar machen - geht nicht... Mal eben schnell über den Flur huschen - geht nicht... Einfach nichts sagen - geht nicht, ohne eine Botschaft gegeben zu haben.
Nicht nur der würdevolle und wertschätzende Kontakt zu den vielfach altersverwirrten Bewohnern, sondern auch das Einbeziehen und Informieren von Angehörigen und Betreuern in den Pflege- und Betreuungsprozess gehört zum Tagesgeschäft. Nicht immer laufen diese Gespräche reibungslos und ohne Konflikte ab. Wie kann Kommunikation gestaltet werden - gerade auch in Konfliktsituationen?
Durch die Transparenzkriterien in den MDK-Prüfungen wird der Bereich der sozialen Betreuung zusätzlich auf den Prüfstand gestellt. Wie kann es gelingen, diesen Leistungsbereich transparent darzustellen, um die Anforderungen dieser Kriterien zu erfüllen und mit dem Bereich soziale Betreuung eine gute Bewertung zu bekommen. Auch hierzu soll das Seminar Ideen vermitteln.
Methodik:
Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an alle, die im Bereich der Betreuung und Beschäftigung mit demenziell veränderten Menschen arbeiten und ihre Dokumentation im Hinblick auf die Transparenzkriterien aussagekräftig gestalten möchten.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: