Dozenten: Dr. med. Andreas Gerich, Jutta Althoff
Kursdauer: 2 Tage
Grundlagen:
Um einen schlüssigen Pflegeprozess aufzubauen, ist es wichtig, Probleme und Ressourcen zu erkennen, differenziert zu beschreiben und in einem Handlungsplan umzusetzen. Hierfür benötigt die Pflegefachkraft Verständnis für Krankheitsbilder und deren Auswirkungen in Form von Funktionseinschränkungen.
Häufig werden in der Praxis für diese Darstellung vorgefertigte Formulierungshilfen zu Rate gezogen, die aber nicht immer geeignet sind, ein individuelles Bild des Pflegebedürftigen zu vermitteln.
Ziel des Seminars:
Im zweitägigen Seminar werden in der Altenpflege häufig auftretende Krankheitsbilder, wie z. B. Apoplex, Morbus Parkinson, Demenz, Diabetes mellitus, Arthrosen, Frakturen etc., intensiv besprochen. Ein praktischer Bezug wird über die Präsentation von Bildern und Videoclips hergestellt, die im Gremium präsentiert und mit den Teilnehmern gemeinsam analysiert werden.
Damit soll erreicht werden, dass die Teilnehmer
Im Ergebnis sollen sich die sprachliche Darstellung der Pflege und ihre Außendarstellung verbessern.
Pflegefachkräfte sollen aus einem Fallverständnis heraus Pflegeinterventionen begründen und transparent machen können.
Tagungsinhalte:
Die möglichen Auswirkungen von Erkrankungen werden anhand von Beispielen dargestellt.
Die Teilnehmer lernen eine Plausibilitätskette herstellen zwischen Krankheitsbild, Funktionseinschränkungen und daraus resultierendem Hilfebedarf.
Die Teilnehmer lernen außerdem, gemachte Beobachtungen zu formulieren, pflegerelevante Schlussfolgerungen zu ziehen und zu begründen.
Methodik:
Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit, Arbeiten an Fallbeispielen.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Pflegefachkräfte, die die Schritte des Pflegeprozesses in ihrer täglichen Arbeit beschreiben und die Formulierung von relevanten Sachverhalten verbessern möchten.
| Der Pflege eine Sprache geben (0.11-2) in Köln | |
| Kursverlauf: | 20. bis 21. April 2010 |
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