Audits

Durchführung von Qualitätsaudits auf der Basis der DIN EN ISO, Diakonie Siegel Pflege, MDK-Qualitätsprüfrichtlinie

Qualitätsaudits

Gemäß der ISO 19011 wunschgemäß auf der Grundlage von ISO 9001, des Diakonie Siegel Pflege oder der MDK-Qualitätsprüfrichtlinie.

Das Audit dient der Beurteilung der Qualität und des Qualitätsmanagementsystems einer Organisation hinsichtlich seiner Angemessenheit, Umsetzung und Wirksamkeit.

Durchführung:

Die Durchführung von internen Audits ist zwingender Bestandteil moderner Qualitätsmanagementsysteme. Audits werden zum einen mit dem Ziel der Beurteilung der Handbuchdokumentation durchgeführt sowie zur Prüfung, inwieweit das Qualitätsmanagement nachweislich in der Praxis realisiert wird. Die Beurteilung der Zertifizierungsfähigkeit kann auf Wunsch eingeschätzt werden.

Umfang:

Die Durchführung des gesamten Auditverfahrens umfasst

  • die Prüfung der Dokumentation (QM-Handbuch unabhängig davon, wie weit entwickelt)
  • die Erstellung und Abstimmung des Auditplans (präzise Planung des Termins vor Ort)
  • Auditdurchführung in der Einrichtung oder dem ambulanten Dienst vor Ort
  • die Erstellung von Auditbericht und Maßnahmenverfolgungsplan

Dabei ist der Aufwand für die Auditdurchführung vor Ort bei Einrichtungen bis ca. 120 Plätze mit einem Tag (8 Zeitstunden) zuzüglich einem halben Tag für Dokumentenprüfung und Berichterstattung zu veranschlagen. Bei Einrichtungen mit mehr Plätzen oder mehreren Standorten wird der Aufwand speziell ermittelt.

Methode:

Je nach Schwerpunkt des Audits. Bei einem Audit auf der Basis der DIN EN ISO 9001 wird ein Systemaudit gemäß ISO 19011 durchgeführt.


Datenschutzaudits

Grundlage: Bundesdatenschutzgesetzes oder die Anordnung über den kirchlichen Datenschutz (katholische Einrichtungen) oder das Kirchengesetz über den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (DSG-EKD)

  • Planung,
  • Durchführung,
  • sowie Berichts- und Maßnahmenplanerstellung

Audits auf der Grundlage der Expertenstandards

Die Einführung der Expertenstandards des Deutschen Netzwerkes für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) ist für die meisten Pflegeeinrichtungen kontinuierlich seit 2001 erfolgt. Wird die praktische Umsetzung der Inhalte aber näher betrachtet, zeigt sich immer wieder, dass Vieles nur dokumentiert ist und von Mitarbeitern vor Ort oft nicht umgesetzt wird.

Im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (PDCA-Zyklus) ist ein systematisches Audit zur Überprüfung eine wichtige Voraussetzung, um eine Bewertung der Prozessqualität vornehmen zu können und Verbesserungen daraus abzuleiten. Das DNQP hat ein Auditinstrument für die Implementierung der Expertenstandards entwickelt. Auf dieser Grundlage führen wir für alle bisher erschienen Expertenstandards Audits durch, bewerten das Ergebnis und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf.


Simulierte MDK-Prüfung

Die simulierte MDK-Prüfung wird auf der Grundlage des aktuellen Prüfkonzeptes durchgeführt, geht aber inhaltlich darüber hinaus, indem sich abzeichnende künftige Prüfaspekte einbezogen werden.

Umfang:

Die simulierte MDK-Prüfung findet in Einrichtungen mit bis zu 120 Plätzen bzw. im jeweiligen Dienst ganztägig (ca. 8 Zeitstunden) statt.

Bei Einrichtungen mit mehr als 120 Plätzen wird der Aufwand individuell erhoben.

Methode:

Zur Vorbereitung des Termins vor Ort wird ein detaillierter Ablaufplan mit dem Auftraggeber abgestimmt.

Durchführung:

Die speziell entwickelte Checkliste Dienstleistungsorganisation der Altenhilfe-MDK-Anforderungen+X/ Qualität entwickeln bildet die Grundlage der Prüfung.

Vor Ort wird die qualitätsrelevante Dokumentation und deren Umsetzung in die Praxis geprüft. Insbesondere die Prüfung der Pflegedokumentation bildet einen der Schwerpunkte.

Das Ergebnis der Prüfung wird in einem ausführlichen Bericht, einschließlich einer detaillierten Maßnahmenverfolgungsplanung zusammengestellt und innerhalb von 14 Tagen zugestellt.